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Chronik 1964 - 2014

Als Alles begann....

Die Gründung einer hegeringsinternen Jagdhornbläsergruppe im Juni des Jahres 1964 ist aus den Bedürfnissen einiger Jagdgenossen heraus entstanden, jagdliches Brauchtum mit dem Gemeinschaftserlebnis des Musizierens in einer Gruppe zu verbinden.

 

Als erster Übungsleiter hat sich 1964 Adolf Korth bereit erklärt, die Gruppe von anfänglich 8 Bläsern bis 1967 zu leiten. A. Korth zog in der Zeit um nach Wolfenbüttel und schloss sich dort der Jagdhornbläsergruppe an, die er heute als Obmann leitet.

 

 

 

 

 

 

Aki v. Reden führte die Bläsergruppe bis 1971 weiter und konnte die Zahl der aktiven Mitglieder auf 16 erweitern. Schon Ende der 60er Jahre nahm die Gruppe erstmals an den Landeswettbewerben in Springe teil. Die Gruppe konnte Aki v. Reden sehr wirksam bei seiner Öffentlichkeitsarbeit als Hegeringsleiter und bei den Hegeringsveranstaltungen musikalisch begleiten.

 

 

 

 

Im gleichen Jahr übernahm Peter Grünhagen die Bläsergruppe als Obmann. Er legte besonderen Wert auf die Ausbildung der Gruppe in musikalischer, wie auch in präsentativer Weise. Uniformen wurden angeschafft und das „äußere Erscheinungsbild“ der Gruppe bekam ein festliches „Outfit“, um mit der Gruppe an Bläserwettbewerben teilnehmen zu können. So nahm die Bläsergruppe 1972 auch erstmals am Bundeswettbewerb, sowie dem Landeswettbewerb in Hessen teil. Gleichzeitig wurden erste öffentliche Auftritte auch außerhalb von rein jagdlichen Anlässen durchgeführt.

 

 

 

 

Zusammen mit dem Leiter der Kreisgruppe Celle, Harry Prophet (†) wurden erstmals auch Hubertusgottesdienste in den Kirchen des Landkreises mit Jagdhörnern begleitet. Schon zu dieser Zeit wurden die ersten „Bande“ zu einer schwedischen Jagdhornbläsergruppe geknüpft, die von einem österreichischen „Auswanderer“ (Kurt Sandner) in Nässjö kurz vorher gegründet wurde. Aki v. Reden führte die beiden Bläsergruppen 1979 erstmals auf Einladung der schwedischen Gruppe in Nässjö zusammen.

 

 

 

Seit dieser Zeit wird die Patenschaft dieser beiden Gruppen durch ein jährliches Zusammentreffen, jeweils abwechselnd in Schweden und Deutschland mit gemeinsamer Jagd und dem Verfestigen des „Zusammenspiels“ gepflegt.

 

 

 

 

 

 

1986 übernahm Walter Krause († 18.9.1996) die Bläsergruppe. Bis zu dieser Zeit wurden bereits über 50 Bläser im Jagdhornblasen ausgebildet und die Gruppe wuchs auf 23 aktive Mitglieder an.

Alle 2 Jahre meldete sich die Bläsergruppe zum Wettbewerb im Jagdhornblasen in Springe an. So wurde im Rahmen der Vorbereitungen die musikalische Leistung stetig verbessert. Wertungen in den vorderen Plätzen zeigten, dass auch eine reine „Hobby- Bläsergruppe“ zu beachtlichen Leistungen fähig war.

1988 trat Peter Brehme an die Spitze der Bläsergruppe und setzte die fundierte Arbeit seiner Vorgänger fort. Bei verschiedenen Veranstaltungen in der Südheide präsentierte sich die Bläsergruppe als Botschafter der Jägerschaft und leistet bis heute einen großen Beitrag für die Öffentlichkeitsarbeit.

 

 

 

 

 

 

In Hermannsburg nimmt die Bläsergruppe regelmäßig am großen Umzug anlässlich des internationalen Trachtenfestes teil. Besonderer „Hingucker“ war z.B. im Jahr 1983 der prämierte Festwagen mit dem Diorama einer Heidefläche und den heimischen Wildarten.

 

 

 

 

 

 

 

1989 konnte die Bläsergruppe zusammen mit mehreren befreundeten Bläsergruppen aus nah und fern mit einem großen jagdmusikalischen Konzert am Lönsstein in Müden ihr 25- jähriges Jubiläum begehen.

Im Dezember 1991 übernahm Gisela Langer die Leitung der Gruppe. Neben den Übungsintervallen für die Teilnahme an den Landeswettbewerben, öffentlichen Auftritten und Veranstaltungen wurden in dieser Zeit auch die Verbindungen zu anderen Bläsergruppen gepflegt.

 Besonderes Augenmerk legte die Chorleiterin auf die musikalische Weiterbildung der Gruppe und der Förderung des Nachwuchses. Mit Unterstützung von Angelika Behn und Renate Burmester- Schultze konnte so auch eine Jugendgruppe zusammengestellt werden, die sich dann im Jahre 2004 mit 23 (!) Jungbläsern beim Niedersächsischen Wettbewerb im Jagdhornblasen am Jagdschloss Springe den Mitbewerbern stellte und auf Anhieb den 19. Platz von 32 errang.

 

 

 

 

Nach zwölf Jahren als Obfrau für das Jagdhornblasen übergab Gisela Langer die Leitung im März 2003 mit 19 aktiven Bläsern und 23 Jungbläsern an den heutigen Obmann Roland Müller.

Die musikalische Leitung der großen Gruppe übernahm zur gleichen Zeit Angelika Behn. Mit diesem neuen Führungsduo wurden nun die neuen Aufgaben mit großem Engagement angegangen. Für die Jugend wurde eigens eine Jugendgruppe (JaHoKids) ins Leben gerufen und es mussten neue Ziele und Wege gefunden werden, um mit der großen Gruppe neue Perspektiven schaffen zu können.

Neben dem Übungsbetrieb für die Stammgruppe wurde die Jugendgruppe auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. So wollten die Jugendlichen natürlich auch an den nächsten Wettbewerben teilnehmen. Im Jahr 2005 fuhr die gesamte Gruppe auf Einladung der schwedischen Bläsergruppe „Nässjö Jakthorn“ zu einem internationalen Bläserwettbewerb nach Nässjö.

Diese Reise war für die gesamte Gruppe ein besonderes Erlebnis und bleibt bei allen Beteiligten in allerbester Erinnerung.

Im Jahre 2006 konnte dann die Bläsergruppe beim Landeswettbewerb für das Jagdhornblasen den 2. Platz erringen und erhielt als Vizemeister die Urkunde aus der Hand des Ministerpräsidenten Durch den Übergang der Jugendlichen in die Weiterbildungsmaßnahmen konnten die meisten Jugendlichen leider nicht mehr an der Gruppenarbeit teilnehmen und so war es die unabänderliche Folge, dass sich die Jugendgruppe „JaHoKids“ in 2009 auflösen musste. Bis heute blieben bzw. kamen 5 ehemalige wieder in die Gruppe zurück .

Nachdem Angelika Behn sich 2011 aus der Gruppe zurückzog, hat Achim Frisch aus Unterlüß die musikalische Leitung der Gruppe übernommen.

 Im Juni 2012 erreichte die Gruppe beim  Landeswettbewerb am Springer Jagdschloss mit 825 Punkten in Gruppe A einen wiederum beachtlichen Erfolg .

Die Jagdhornbläser im Hegering Hermannsburg-Müden blicken mit Stolz auf eine über 50-Jährige, erfolgreiche Arbeit zurück und freuen sich auf die zukünftige Arbeit in und mit der Gruppe bei gemeinsamen Übungsabenden und Auftritten.